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Werbedesign - 10 Tipps für den richtigen Text

Samstag, 20. Juni 2009 - 00:01 von Manuel Ihl (1 Kommentare)

10 Tipps für Anfänger

Werbedeisgn-Texten-Bild

Die richtigen Wörter zu finden ist oftmals sehr schwer. Wenn Webdesigner eine Portfolio erstellen und dabei auch Texte schreiben müssen, entstehen meist langweilige und  mühsam zu lesende Texte. Doch gerade diese Texte sollen die Kunden dazu animieren eine Dienstleistung zu kaufen.

Daher hier ein kleiner Ratgeber zum Schreiben von Texten mit insgesamt zehn Tipps:

Zu Beginn ein paar allgemeine Informationen. Die Aufgabe eines Texters besteht darin, den Nutzen des Produkts, in diesem Fall der Dienstleistung, also das Design zu beschreiben. Nicht notwendig ist das Aufzeigen der Produktmerkmale. Um einen Menschen zu animieren eine Dienstleistung zu kaufen, muss der Kaufmotivator aktiviert werden. In den meisten Fällen gibt es fünf Motivatoren, die zu einem Produktkauf führen. Diese wären Angst, Exklusivität, Neid, Schuld und das Bedürfnis nach Anerkennung. Letzteres ist auch unter dem Synonym Statusdenken definierbar. Doch lassen wir dies nun beiseite und widmen wir uns den 10 Tipps die wir für euch ausgearbeitet haben.

Tipp 1: Die Headline



Zu Beginn jedes Textes sollte immer eine Headline stehen. Ohne Headline kein Text! Viele Untersuchungen und Studien haben bewiesen, dass fünf Mal mehr Menschen nur die Headline lesen, statt den Text. Deshalb sollte in der Headline auch eine Message übertragen werden. Wie es für Nachrichten üblich ist, gibt es einen Namen – hier der Name des Produkts. Zusätzlich sollte auch in der Headline der Produktnutzen (Product benefit) enthalten sein. Natürlich muss das in einem auf die Zielgruppe angepassten Stil verpackt sein. Es gibt einige Beispiele, die zwar abgedroschen wirken, aber dennoch zum Ziel führen können „Wie man..“ oder „Die Wahrheit über...“ aber auch „Schnell zugreifen...“ und „Vergleichen Sie...“ sollten ins Repertoire eines jeden Texters gehören.

Tipp 2: Mach die Copy interessant



Was ist eine Copy? Wie kann ich diese interessant machen? Klären wir zunächst die erste Frage. Als Copy wird in der Werbesprache der Fließtext bezeichnet. Um diesen möglichst interessant zu gestalten, sollten relativ einfache Wörter verwendet werden. Außerdem muss jeder Satz so spannend sein, dass man den nächsten Satz regelrecht sucht. In der Werbung ist der Fließtext ebenfalls wichtig. Für alle die gerne Werbung gestalten, ein Tipp. Schreibe einfach so als ob du es einem Freund erzählen würdest.

Tipp 3: Der Text soll etwas verkaufen und zwar schnellstens!



Eines der größten Probleme ist, dass man zu „Schwafeln“ beginnt. Diese Eigenschaft ist eine große Gefahr. Man sollte schnell zum „Punkt“ kommen.  Studien haben bewiesen dass während den ersten 40 Wörtern die Drop-out-Rate sehr hoch ist. Danach wird sie geringer.

Tipp 4: Eine Botschaft reicht!


Vor allem wenn es um Werbung geht, sollte man sich auf eine Botschaft beschränken. Wenn ihr erfolgreiche Werbekampagnen anseht, werdet ihr schnell merken, dass jedes Sujet eine „Main-selling-Idea“ hat. Beim Schreiben der Texte sollte also auch ein Fokus auf eine Botschaft gelegt werden.

 

Tipp 5: Nutze Fakten


Auch unser nächster Tipp widmet sich der Werbung. Eine einfache Formel besagt: „je mehr Fakten du erzählst, desto mehr wirst du verkaufen“. Fakten sind Dinge mit denen sich viele Käufer eine Meinung zu einem Produkt bilden. Sie sind auch oftmals ausschlaggebend.

Tipp 6: Mach Gebrauch von Testimonials



Einige Anbieter von Gameservern machen es bereits vor. Aber auch bleibartig.org, macht bereits Gebrauch von diesem simplen aber effektiven Mittel der „Werbung“. Testimonials sind ähnlich wie Mundpropaganda, starke Mittel der Werbung. Aussagen von Kunden sind oftmals eine Kaufanimation. Denn oftmals ist die Meinung oder das Statement eines Kunden um ein vielfaches glaubwürdiger als eine brilliante Copy.

Einziges Problem ist beim Einsatz von Testimonials, das der „Fame“ oftmals den Text und den Sinn der Werbung überstrahlt. Dann kommt es zum „Vapir-Effekt“. Dieser Effekt beschreibt die Tatsache, dass ein Testimonial, wenn es zu berühmt ist, mit seiner Strahlkraft die Produkt-Features überstrahlt und schlussendlich nur noch der Promi im Mittelpunkt steht.

Tipp 7: Du sollst nicht lügen!


Eigentlich müsste man bei diesem Tipp lachen. Die Werbung zeigt of das konkrete Gegenteil. Nicht selten wird diese Regel gebrochen und untergraben. Ganz nach dem Motto: „Wer einmal lügt dem glaubt man nicht, auch wenn er dann die Wahrheit spricht“. Auch Superlative sollten nicht verwendet werden, wenn diese nicht bewiesen werden können. Nutze auch niemals Sätze wie „1 Millionen Gründe, weshalb ... das Beste ist“. Diese Message klingt nicht glaubwürdig.

 

Tipp 8: Sag dem Kunden wann und wie er es kaufen kann!



Wenn du einmal das Interesse des Users geweckt hast, solltest du ihn auch informieren, wie er an dein Produkt kommt und wie er es kaufen kann. Dazu kannst du den User in Action versetzen in dem du ihn informierst wo das Produkt gekauft werden kann oder du versetzt den Kunden in Eile. Letzteres erreichst du in dem du dem Kunden vermittelst, dass er schnell handeln muss, bevor dein Angebot verschwindet. Ob das letzte in der Webdesign-Branche ganz so einfach ist, wage ich zu bezweifeln.

Tipp 9: Glaub nicht, dass dein Kunde alles weiss



Es ist lächerlich zu glauben, dass Besucher einer Webseite, deines Portfolios etc. alles wissen. Daher darfst du in den Texten niemals davon ausgehen, dass der jeweilige Kunde bereits ein Fachwissen hat. Es hat keinen Sinn wenn du in deinen Texten auf Technologien genauer eingehst. Der Kunde versteht dich unter Umständen nicht. Um diesem Problem zu beseitigen, ist ein  Glossar oftmals sehr nützlich.

Tipp 10: Welche Zeit ?



Halte dir immer eine Faustregel im Hinterkopf. Das Präsens ist immer besser als das Futur. Der Leser will nicht wissen welche Vorteile dein Produkt in der Zukunft haben wird,  sondern was für Vorteile es jetzt hat. Daher niemals schreiben, dass deine Designs in der Zukunft modern sein werden.

Weiters solltest du so wenig Passiv-Sätze wie möglich bauen. Aktiv ist immer besser als Passiv. Außer man will nicht, dass sich der Leser involviert. Negative Aussagen sollten auch nicht all zu häufig (am besten gar nicht) verwendet werden. Hingegen wirkt eine doppelte Verneinung wie „Wir bestreiten nicht, dass...“ wahre Wunder. Zum Schluss möchten wir euch noch den Tipp geben möglichst starke Wörter zu verwenden. Beispiele dafür sind „gratis“, „Geschenk“, „Gültig bis“ und so weiter.

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Kommentare

User Gravatar
VAL
am 26.06.2009

Netter Artikel :-)

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