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Amazon steckt in der Tinte
Sonntag, 02. August 2009 - 22:09 von Manuel Ihl (2 Kommentare)
Wird es einen Mega-Prozess geben?
Amazon, bekanntlich der weltweit größte Händler, steuert auf ein enormes Gerichtsverfahren zu. Nachdem der Onlinehändler eine automatische Löschung der Bücher „1984“ sowie „Animal Farm“ auf den Geräten seiner Kunden durchführte, häuften sich die Beschwerden. Zwei Schüler brachten nach diesem Zwischenfall Klage bei Gericht ein.
Die Kläger werfen dem Konzern vor, dass sie nicht über die Möglichkeit informierten wurden, dass legal gekaufte Bücher, später vom E-Book Reader Kindle gelöscht werden könnten. Das dies nun passierte, ist laut den Klägern ein Verstoß gegen den Computer Fraud and Abuse Act. Darüber hinaus werfen die beiden Schüler dem Onlineversandhandel zudem Computerkriminalität vor.
Amazon gab sich inzwischen reuig und entschuldigte sich für diesen Vorfall. Zudem wurde selbstverständlich der Kaufpreis refundiert und das Versprechen ausgesprochen, dass eine derartige Aktion zukünftig nicht mehr passieren würde. Auf alle Fälle darf sich der Konzern auf einen Gerichtsprozess vorbereiten. Denn die beiden Kläger fordern auch die restlichen Personen die von diesem Zwischenfall betroffen waren auf sich zu melden und gegen Amazon zu klagen.



Kommentare
Lars
ich hoffe die halbe welt klagt gegen amazon... unternehmen mit monopol erlauben sich inzw. immer mehr
Chris
Entschuldige bitte, vllt. ist da was an mir vorbei gegangen... ...aber wo hat amazon ein Monopol?
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